AUSBLICK MIT WEITBLICK UND FERNBLICK
Die
erste
sommerliche
Hitzewelle
ist
letztlich
doch
zu
Ende
gegangen.
Gerade
rechtzeitig
noch
vor
dem
Beginn
der
Schulferien.
Höchste
Zeit
also,
die
Sachen
zu
packen
und
sich
in
die
Urlaubsdomizile
zu
begeben,
deren
beliebteste
bei
den
Österreichern
Spanien,
Italien
und
Griechenland
sind.
Durchgehend
Länder
mit
durch-
schnittlichen
Temperaturen
weit
unter
jenen
Österreichs
:)
Ich
für
meinen
Teil
schließe
die
Haustüre
und
bewahre
kühle
21°C
über
den
Sommer
hindurch.
Ohne
Klimaanlage,
ohne
Isolierung!
Nur
mit
„alter“
Bauweise!
So hat halt jeder sein Urlaubsvergnügen …
In manchen Regionen führen die Stiegen in`s Nichts, von Krampen aus auf die Falkensteinalm!
Ich
lebe
auf
ca.
750
MüA!
Die
Nächte
bringen
Abkühlung
-
auch
im
Sommer
zeigt
das
Thermometer
oft
nur
12,
13°C
an!
Bedingt
durch
die
herrlichen
Berge
in
der
Nachbarschaft:
Schneealm
und
Veitsch!
Diese
sind
auch
immer
für
eine
Wanderung
gut,
beispielsweise
meine
Haus-
und
Hofstrecke
von
der
Krampen,
einem
Ortsteil
von
Neuberg
an
der
Mürz,
auf
die
benachbarte
Falkensteinalm.
Der
Weg
mit
schönen
Ausblicken
führt
über
flockige
und
wahrlich
nicht
anstrengende
300
Höhenmeter
auf
diese
wunderbare
Almregion.
Es
ist
alles
dabei:
Wald
und
Waldwege,
Forst
und
Forstwege,
Alm
und
Almwege.
Daneben
ein
mit
Holzstufen
gesicherter
Anstieg,
der
hinauf
schon
interessant
ist.
Die
Dachsteinregion
hat
die
Stiege
in`s
Nichts,
die
Falkensteinalm
hat
die
Stiege
in
die
Baumwipfel!
Gefühlte
100
Stufen
führen
steil
bergauf
und
für
nicht
sonderlich
trainierte
Wanderer
kann
sich
der
Anstieg in den darauffolgenden Tagen noch bemerkbar machen: durch ein Ziehen in den Oberschenkeln.
Wer
sich
durchringen
kann,
sein
smartphone
in
der
Tasche
zu
lassen
wird
sicher
-
gerade
im
Sommer
-
belohnt!
Womit?
Mit
Sichtungen,
die
einem
Biologieunterricht
gleichkommen.
Vögel,
Schmetterlinge,
Blühpflanzen.
Dabei
sind
auch
bereits
leider
seltenere
Exemplare,
wie
der
kleine
Eisvogel.
Nicht
ganz
so
selten
sind
die
Bewohner
der Alm, Kühe grasen friedlich hinter Zäunen …
Steirische Gastfreundschaft trifft Natur!
Links: Die steil ansteigende Stiege, rechts als Suchbild: ein Bussard kreist auf Beutesuche!
der MÜRZPANTHER
Eingebettet in ein traumhaftes Bergpanorama: Blick von der Schutzhütte in Richtung Schneealm.
der MÜRZPANTHER
Oben li: Die Flügelunterseite des
kleinen Eisvogel ist genauso
spektakulär, wie seine Oberseite.
Daneben saugt ein Kohlweißling an
einer seiner Lieblingspflanzen, der
Kratzdistel.
Mitte li: Der Kaisermantel scheint
Freude an diesem herrlichen
Sommertag zu haben!
Daneben: Die Widderchen an
wildem Thymian!
Untere Reihe li: Der kleine Eisvogel
in ganzer Pracht - der mit einer
Flügelspannweite von 50mm etwas
kleiner ist als der Kaisermantel,
der es auf stattliche 65mm bringt!
der MÜRZPANTHER
Wenn
Sie
es
aber
sportlicher
anlegen
wollen,
können
Sie
über
tolle
Radwege
die
Falkensteinalm
erreichen,
oder
den
fordernden
Klettersteig
direttissima
nehmen!
Die
Belohnung
ist
neben
dem
Weg
das
Ziel:
Auf
der
Falkensteinalm
Schutzhütte
auf
1037
MüA
idyllisch
gelegen
mit
fantastischem
Fernblick
schmeckt
das
Bier
nach
der
körperlichen
Anstrengung
doppelt
so
gut!
Daneben
gibt
es
Schmankerln,
vom
Klassiker
Schweinsbraten
bis
hin
zu
hausgemachten
Mehlspeisen!
Wie
gut,
dass
man
den
Abstieg
auch
eher
gemütlich
gestalten
kann
-
es
führen viele Wege hinauf und auch hinunter!
Die
Besonderheit
neben
der
steirischen
Gastfreundschaft
besteht
in
dieser
Gegend
vor
allem
in
der
Arten-
vielfalt
der
Fauna
und
Flora.
Der
Weg
führt
immer
wieder
an
Orchideen,
an
verschiedenen
Knabenkräutern,
oder
auch
an
Türkenbund
-
oder
Feuerlilien
vorbei.
Saisonal
verfeinern
wilde
Kräuter
wie
Thymian
nicht
nur
jede
Küche,
sondern
auch
das
Ausflugserlebnis
-
durch
ihren
Geruch
oder
als
Futterpflanze
für
besondere
Schmetterlinge,
wie
das
Thymianwidderchen!
Gerade
jetzt
im
Juli
ist
auch
die
Flugzeit
der
Kaisermäntel,
ein
wirklich beeindruckender Schmetterling aufgrund seiner knalligen Farbe und beachtlichen Größe!
Wenn
Sie
also
noch
nach
einem
lohnenden
Ausflug
Ausschau
halten,
kann
ich
Ihnen
eine
Wanderung
und
Rast
auf der Falkensteinalm in kühler Höhe nur wärmstens empfehlen!