der muerzpanther
In   ganz   Norditalien   -   so   stellen   wir   uns   das   vor   -   gibt   es   Süßwasserfische   und   vor   allem   in   Südtirol   Äpfel.   Daher ist   es   kein   Wunder,   dass   diese   zwei   exzellenten   Ingredienzien   verbunden   werden.   Die   Vorspeise,   die   wir   heute nehmen ist Trota affumicata con mela  - geräucherte Forelle mit Apfel. Die Zutaten - so stellen wir uns das vor - sind: - 1 geräucherte Forelle - Kapern - Dille - Jungzwiebel - 1 Apfel daneben: Salz, Pfeffer, Essig, Mayonnaise - am besten selbstgerührt. Und   hier   müssen   wir   kurz   einen   wichtigen   Punkt   besprechen:   Sie   essen   ein   Gericht   im   Urlaub   und   versuchen   es dann   zu   Hause   nachzukochen.   Das   Ergebnis   ist   etwas   gänzlich Anderes.   Und   das   hängt   nicht   nur   mit   der   Ferien- stimmung   und   dem Ambiente   zusammen.   Lassen   Sie   es   mich   anhand   dieses   Gerichts   erklären: Am   Urlaubsort   ist die   Forelle   wirklich   regional   und   schonend   geräuchert,   sodass   sie   volles   Aroma   entwickeln   kann.   Wichtig   dabei: Wie   lange   räuchert   sie,   mit   welchem   Holz   wird   geräuchert?   Wie   wird   sie   vorher   behandelt?   Werden   von   den Kapern   die   Blüten   oder   die   Beeren   verwendet,   werden   sie   vorher   eingelegt,   und   wenn   wie?   Ist   die   Dille   frisch geschnitten?   Welche   Apfelsorte   verwenden   Sie?   Und   ganz   wichtig:   welchen   Essig?   Nur   mit   dem   „aceto   bal- samico“ ist es nicht getan. Sie sehen, hundert Gründe, warum es zu Hause nicht gelingen wird … Und um das fotografisch wiederzugeben, habe ich den Titel gewählt: Il piatto mezzo - der halbe Teller.
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IL PIATTO MEZZO Die   Seite   wird   sich   mit   einem   Gedankenspiel   befassen.   Stellen   Sie   sich   vor,   wir   oder   Sie   würden   ab   und   zu   nach Italien   fahren.   Neben   den   wundervollen   Kunstdenkmälern   gibt   es   ein   zweites   lohnendes   Betätigungsfeld:   die italienische Küche! Fahren wir los! In   Italien   gibt   es   Gott   sei   Dank   nicht   nur   Meeresfische.   Nachdem   dieses   Land   auch   unglaublich   viele   -   und   so   wie Österreich   -   schöne   Berge   hat,   sind   Bäche,   Flüsse   und   Seen   nicht   ganz   selten.   Daher   gibt   es   auch   Süßwasserfische. Und   wer   hätte   es   gedacht:   Bachforellen   und   Regenbogenforellen   und   natürlich   auch   Äschen.   Gerade   im   Trentino, Südtirol   und   natürlich   auch   in   Friaul   sind   sie   begehrt   in   der   Gastronomie.   Geschätzt   als   hochwertige   Delikatesse kommen sie geräuchert oder frisch zubereitet auf den Teller.
Schon die Zutaten verraten es! Eine Vorspeise oder wie es italienisch heißt: Antipasto. Fotcredit: der MÜRZPANTHER
Serviert mit getoastetem Weißbrot ist der Forellensalat ein wahrer Genuss! Einfach weil so viele Geschmacks- komponenten ineinander fließen: Der feine Fischgeschmack, süß, herb, fruchtig, mit einer leichten Säure und der Wucht der frischen Kräuter. Ich habe mir sagen lassen, dass er einen Tag gekühlt stehen muss, um sein ganzes Potential zu entwickeln! Fotocredit und Montage: der MÜRZPANTHER