der muerzpanther
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„Das große Ziel an sich ist die Wahlfreiheit“, meint der Elektronik- und Maschinenbaumeiser Fritz Loindl. „Wir   möchten   erreichen,   dass   jeder   für   sich   zu   Hause   in   seinem   Heim   bestimmen   kann,   ob   er   einen   Smart   Meter   bekommt, oder nicht. Ich möchte zuerst über die Probleme und dann über die Lösungen sprechen.“ Was   sind   Smart   Meter?   Es   sind   Stromzähler,   dessen   Hauptmerkmal   eine   Fernschnittstelle   ist,   über   die   die   gesammelten Daten   zum   Netzbetreiber   übertragen   werden.   Die   Umrüstung   wurde   von   der   EU   initialisiert,   dabei   allerdings   nur   eine Richtlinie   erlassen.   Sie   überlässt   es   den   Nationalstaaten   zu   überprüfen,   wie   sinnvoll   und   rentabel   eine   Einführung   ist.   In Österreich   wurde   eine   Studie   gemacht,   die   vernichtend   war,   weil   die   Kosten   2,73   Milliarden   und   der   Nutzen   127   Mio.€ betragen   hätten.   Nach   dieser   Studie   hätte   es   keine   Einführung   geben   dürfen,   worauf   eine   andere   Studie   erstellt   wurde,   die zum   „richtigen“   Ergebnis   kam.   Der   Nationalrat   hat   dann   die   Einführung   und   Umsetzung   beschlossen,   wobei   2013   auch   ein Widerspruchsrecht   mit   hinein   genommen   wurde.   Das   letzte   Zeugnis   zu   diesem   Thema   aus   dem   Parlament   -   PK   Nr.   252   vom 13.03.2019   -   besagt   folgendes:   Einstimmig   vertagt   hat   der   Ausschuss   die   Beratungen   über   die   Berichte   des   Rechnungshofs III-227 d.B... Sie betreffen die Einführung intelligenter Strommessgeräte (Smart Meter). Der   Mürzpanther   war   bei   einem   Vortrag   in   Ansfelden   bei   Linz,   der   von   dem   Verein   Initiative   Heimat   &   Umwelt   in Zusammenarbeit mit http://www.stop-smartmeter.at  veranstaltet wurde. Lesenswert und  jedenfalls gesundheitserhaltend!
Frequenzen   alleine   sagen   aber   noch   nichts   über   die   Gesundheitsschädlichkeit   aus,   weil   sie unterschiedliche    Auswirkungen    haben.    Und    oftmals    ist    die    Kombination    aus    den verschiedenen    Frequenzen    das    Problem.    Das    größte    ist    dabei    aber    die    24    Stunden Belastung!   „Jetzt   kommt   noch   5G   dazu,   es   ist   ein   Wahnsinn,   mit   welchem   E-smog   wir umgeben   sind.   Zumindest   in   der   Nacht   sollten   wir   dem   Körper   die   Chance   geben,   sich   zu regenerieren.“ Empfehlenswert sind Zeitunterbrecher von Routern beispielsweise. Strahlung    versetzt    Zellen    in    Stress,    jedoch    argumentieren    die    Betreiber,    dass    die Grenzwerte   innerhalb   der   Önorm   liegen.   Das   trifft   aber   nicht   das   Problem,   weil   sich   die Normen   oft   nicht   an   der   Gesundheit   orientieren.   Es   gibt   zwei   Wirkungen:   Die   thermische Erwärmung   wie   im   Mikrowellenherd.   Die   viel   gefährlichere   ist   allerdings   die   athermische Wirkung, die die Kommunikation der Zellen überlagert und Stress auslöst.“ Zur    Überwachung:    Der    Zähler    sammelt    die    Verbrauchsdaten,    komprimiert    sie    und überträgt   sie   zum   Netzbetreiber.   Der   Grad   der   Überwachung   hängt   davon   ab,   in   welchem Zeitraum   und   Intervall   die   Daten   gespeichert   werden.   Je   kleiner   das   Intervall,   desto genauer   kann   man   erkennen,   was   sich   in   dem   Haus   tut.   Es   gibt   drei   Möglichkeiten:   Der „normale“   Smart   Meter   übermittelt   die   Tageswerte   -   aufzeichnen   kann   er   aber   natürlich viel   mehr   -   das   Opt-in   überträgt   Viertelstundenwerte,   bei   Opt-out   werden   die   Daten   nur einmal im Jahr übertragen. Würde    man    Sekundenwerte    abfragen,    wird    es    sehr    heikel.    Im    Feldversuch    wurde erhoben,   dass   man   auch   das   Fernsehprogramm   feststellen   kann.   Aufgrund   der   Hell- Dunkelfrequenzen      steigt      und      fällt      der      Stromverbrauch.      Nur      aufgrund      des Stromverbrauches   kann   man   sagen,   dass   gerade   eine   Heizung,   oder   eine   Waschmaschine
läuft    aufgrund    der    Taktung,    wann    gepumpt    wird,    wann    geheizt    wird.    Man    kann feststellen,   welche   Type   von   Waschmaschine   in   einem   Haushalt   verwendet   wird.   Und   wie alt sie ist.“ Die   Netzbetreiber   sammeln   diese   Daten   und   stellen   diese   den   Endkunden   auf   einem Webportal    zur    Verfügung,    auf    dem    man    den    Stromverbrauch    ablesen    kann.   Auch    an Monatsdiagrammen   erkennt   man,   wann   die   Besitzer   einer   Liegenschaft   nicht   zu   Hause sind.   Auch   wenn   "nur"   Tageswerte   übertragen   werden,   kann   man   Details   des   Verhaltens auslesen.   Um   an   Daten   zu   kommen,   braucht   man   bei   einer   PLC   Übertragung   gar   keinen Server   knacken,   sondern   hängt   ein   geeignetes   Gerät   an   die   nächste   Steckdose   und   kann alle   Smart   Meter   im   selben   Trafonetz   mitlesen.   Daraus   erkennt   man,   wer   wann   nicht   zu Hause ist. "Bei   einem   Tagesdiagramm   mit   Viertelstundenwerten   sehen   wir,   wann   Jemand   aufsteht und   wieder   nach   Hause   kommt.   Alle   diese   gespeicherten   Daten,   die   verfügbar   sind, werden irgendwann auch verwendet.“ Zur   Zeit   gibt   es   auch   noch   technische   Probleme.   Die   Frequenzen,   die   auf   dem   Stromnetz liegen,   stören   andere   Geräte.   Es   gibt   Berichte,   dass   sich   Fernseher   aus   und   ein   schalten, Klimageräte, die rauf und runterfahren ... bis zu Funkuhren, die nicht mehr funktionieren. Ein   großes   Risiko   stellt   sich   durch   die   Möglichkeit   der   Fernabschaltung   dar.   Die   meisten Menschen,    die    einen    Smart    Meter    bereits    haben    klagen,    dass    der    Stromverbrauch gestiegen   ist.   Der   Grund   liegt   darin,   dass   viele   Modelle   von   SM   einfach   falsch   messen   - natürlich zu Gunsten der Netzwerkbetreiber!  
Die    Probleme    im    Schnelldurchlauf:    Gesundheitliche    Gefahren    durch    den    Elektrosmog, Überwachung   der   Daten   und   die   Möglichkeit   den   Strom   aus   der   Ferne   abzustellen.   Das ganze   ist   ein   ökologischer   und   ökonomischer   Wahnsinn .“   Es   gibt   darüber   hinaus   auch   noch viele   technische   Probleme,   die   meisten   Smart   Meter   (in   Folge   SM)   messen   auch   noch falsch. Daneben öffnet der Fernzugriff Tür und Tor zur Manipulation von außen. Grundsätzlich   gibt   es   zwei   Wege   der   Datenübertragung:   Über   das   Stromnetz,   über   das   die Zählerdaten    in    Frequenzen    umgewandelt,    aufmoduliert    und    zur    nächsten   Trafostation geleitet   werden.   Dabei   liegen   die   Frequenzen   auf   allen   Leitungen   im   Haus   und   auch   jede Steckdose   gibt   messbar   diese   Frequenzen   ab.   Es   sind   dabei   aber   nicht   nur   die   Daten   des eigenen   SM   im   Stromnetz,   sondern   alle   Daten   der   Smart   Meter   im   gleichen   Trafonetz.   Bis zu   fünfzig   und   mehr   Smart   Meter   aus   dem   Umfeld   liegen   dann   im   Haushalt,   die   am   Weg zum   Trafo   verstärkt   werden   müssen   und   „routen“   -   somit   ist   jeder   SM   auch   ein   Verstärker. Das ergibt den Elektrosmog aller SM von diesem einen Trafo.
„Zum   Elektrosmog:   so   schaut   eine   normaler   Wechselstrom   aus   (siehe   unten),   das   PLC Signal   (Power-Line-Communication)    wird   aufmoduliert,   das   zu   dirty   electric   führt.   Diesen zusätzlichen   E-smog   kann   man   messen.   Und   er   ist   immer   da.   Generell   kommunizieren Körperzellen   über   Frequenzen,   aber   in   einer   Feldstärke,   die   millionenfach   niedriger   ist, als   die   technischen   Geräte   produzieren.   Selbst   die   Ärztekammer   warnt   vor   den   SM,   die Multisystemerkrankungen   von   Erschöpfungszuständen   bis   Lernprobleme   und   Depressionen auslösen    können.    Allerdings    sind    Handy    und    Wlan    wesentlich    stärker    -    sie    sind    im Hochfrequenzbereich.“ Die   zweite   Übertragungsart   geht   über   Funk,   über   das   Mobilnetz.   Die   Daten   werden   an   den nächsten   Sender   gesendet,   einige   verwenden   sog.   Mesh   Netzwerke   (Anm.:   drahtlose   lokale Netzwerke   aus   mehreren   WLAN-Komponenten),   dabei   kann   jeder   Smart   Meter   auch   ein Verstärker   und   „Repeater“   sein.   Die   Daten   werden   dann   huckepack   -   auch   aus   bis   zu hundert Haushalten - bis zum Netzbetreiber weitergegeben.
„Dirty electric“ Quelle: http://www.stop-smartmeter.at
„Auf   Messen   wird   sogar   demonstriert,   wie   SM   gehackt   werden   können.“   Und   des Mürzpanthers Gedanken zur Fernabschaltung im Video.
Der   Datenschutz:   Angeblich   bekommt   niemand   diese   Daten,   aber   Datendiebstahl   findet laufend   statt.   Und   natürlich   greift   dann   das Argument:   Man   hat   eh   nichts   zu   verbergen“ , nicht   mehr.   Die   Daten   sind   begehrt   und   es   wird   damit   ein   Geschäft   gemacht.   Google   hat angeboten,   Gratisstrom   zu   liefern   als   Gegenleistung   für   Daten   aus   den   Smart   Metern. Daraus   kann   man   ersehen,   wie   wertvoll   für   Unternehmen   dieses   Daten   sind.   Österreich Energie   sagt   selbst,   dass   durch   die   SM   neue   Geschäftsmodelle   gefördert   werden.   In   der Datenschutzgrundverordnung   ist   bereits   eine   Öffnungsklausel   für   die   von   Smart   Metern gesammelten Daten angedacht, oder eingereicht.“ Auch   die   Sicherheitstechnik   hinkt   natürlich   immer   nach.   Für   Hacker   wird   das   sicher   ein begehrtes   Angriffsziel.   In   Malta   gab   es   eine   große   Manipulation,   es   wurde   Strom   im   Wert von 30 Mio. € abgezweigt. „Vorteile   der   SM:   Angepriesen   wird,   dass   man   damit   Strom   sparen   kann,   es   wird   billiger ...   Für   Haushalte   macht   das   aber   keinen   Sinn.   Für   eine   Netzsteuerung,   um   zu   gewissen Zeiten   die   nötige   Nachfrage   zu   decken,   braucht   es   keine   Smart   Meter.“   Unbestritten allerdings   ist,   dass   die   Fernabfrage   und   damit   das   Ablesen   von   Zählerständen   Personal- kosten   einsparen   würde.   Aber   brauchen   wir   die   SM   für   ein   Stromnetz   der   Zukunft?   Mich überrascht,   dass   die   Netzbetreiber   sehr   offen   darüber   reden.   Wie   kann   man   über   SM   eine Netzsteuerung   durchführen,   wenn   man   erst   am   Ende   des   Tages   rückwirkend   die   Daten bekommt?   Antwort   der   Netzbetreiber   darauf:   Dafür   ist   es   nicht   geeignet,   aber   für   die Tarifsteuerung!   Ein   Haushalt   verbraucht   im   Schnitt   3500   KWh   pro   Jahr   und   ist   für   den Netzbetreiber   uninteressant.   In   anderen   Ländern   werden   bereits   Flatrates   für   Strom angeboten,   was   beweist,   dass   der   normale   Haushalt   uninteressant   sind.   Die   Industrie braucht bedeutend mehr Strom.“ Und   wie   gehen   damit   die   österreichischen   Poltiker   um?    „Am   15.   12.   2017,   am   letzten Amtstag    der    alten    Regierung    hat    der    zuständige    Minister    Mahrer    eine    Verordnung eingesetzt,   die   das   Wahlrecht   aushebeln   will   und   wo   festgehalten   ist,   dass   der   Wunsch des Endverbrauchers zu berücksichtigen ist.
In   diesem   Fall   bauen   wir   ein   Gerät   ein,   an   dem   ein   paar   Funktionen   deaktiviert   sind.   Das sogenannte   Opt-out. Allerdings   ist   auch   ein   Opt-out   SM   genau   dasselbe   Gerät,   nur   aus   der Ferne   einige   Funktionen   deaktiviert.   Aus   der   Ferne   werden   beispielsweise   die   Viertel- stunden    Speicherung    deaktiviert,    und    nur    mehr    einmal    im    Jahr    der    Zählerstand übertragen.    Auch    wird    aus    der    Ferne    die    Fernabschaltfunktion    deaktiviert!    Der Rechnungshof   hat   ein   Dokument   herausgegeben,   wo   bei   Studien   getrickst   wurde   oder   die E-Control   Einfluss   genommen   hat.   Jeder   Opt-out   ändert   nur   etwas   bei   der   Überwachung, nicht bei der Elektrosmog Belastung.“ Dem   Gesetzestext   kann   man   auch   entnehmen,   dass   es   für   die   Netzwerkbetreiber   eine Hintertüre gibt: In „dringenden“ Fällen kann immer ausgelesen werden. „Die   meisten   Menschen   wissen   nicht,   was   da   kommt.   Für   die,   die   sich   wehren,   wird   die Überrumpelungstaktik   angewendet.   Am   Ende   kann   man   sagen,   dass   Druck   ausgeübt   wird. Linz   Netz   droht   mit   Klagen.   Viele,   die   den   SM   abgelehnt   haben,   wird   zugestanden,   dass der    alte    Zähler    bis    zur    nächsten    Eichfrist    bleiben    kann.    Wenn    Netzbetreiber    mit Stromabschaltungen   drohen,   lenken   die   meisten   Menschen   ein.   Im   Burgenland   wurde   in drei   Fällen   auch   tatsächlich   der   Strom   abgeschalten,   auch   einer   83   jährigen   Frau   mit ihrer   Pflegerin.   Sie   wurde   dann   eine   zeitlang   mit   einem   Notstromaggregat   versorgt.   Sie musste    sich    dem    Druck    beugen    und    hat    jetzt    einen    Smart    Meter.    Das    sind    bereits bedenklichen    Folgen.    In    diesem    Fall    war    der    Zähler    eichfällig    und    dann    hat    der Netzbetreiber   auch   mehr   Möglichkeiten.   Sie   können   sich   vorstellen,   wie   es   den   Leuten geht,   da   es   sich   um   ihre   eigenen   vier   Wände   handelt:   Das   macht   die   Menschen   zornig   und wütend.“
„Unsere   Forderung:   Jeder   muss   selbst   entscheiden   können.   Im   Ablehnungsfall   muss   der Ferrariszähler   bestehen   bleiben   oder   ein   etwas   neuerer   Zähler   ohne   Fernablesbarkeit eingebaut   werden.   Leider   werden   die   meisten   Menschen   erst   aktiv,   wenn   es   sie   selber betrifft. Wie   kann   man   aber   einen   Smart   Meter   ablehnen:    „Sie   schreiben   eine   Ablehnung   an   den Netzbetreiber, entweder handschriftlich, oder mittels Formular auf unserer Homepage. Wann   sollen   Sie   ablehnen?   Möglichst   zeitnah,   damit   die   Netzbetreiber   auch   merken,   dass Widerstand   da   ist.   In   Niederösterreich   gibt   es   bereits   8000   Ablehnungen   des   SM,   obwohl noch gar nicht umgerüstet wird. Wie   reagieren   die   Betreiber   auf   die   Ablehnung?   Sie   schreiben   zurück:   Ja,   wir   werden ihrem Wunsch entsprechen, werden das Opt-out einbauen. Dann schreiben Sie wieder:   Nein, das will ich auch nicht ... Antwort :  Wir sind gesetzlich verpflichtet,....
Wenn   man   als   Endkunde   letztlich   den   Einbau   verhindert,   werden   bis   dato   keine   Smart Meter   eingebaut.   Aber:   Der   Monteur   versucht   Sie   noch   zu   überreden,   wird   es   aber letztlich   lassen.   Die   Taktik   der   Netzbetreiber   ist,   dass   ein   Konzern   gegen   den   Einzelnen vorgeht.   Was   will   man   ausrichten,   die   Macht   lassen   sie   die   Kunden   spüren.   Was   da   im Hintergrund geschieht, darf ich Ihnen nicht erzählen, aber es ist unfassbar ...
Quelle: http://www.stop-smartmeter.at