der muerzpanther
DIE NATÜRLICHE FASZINATION UND LEUCHTKRAFT!          Die   herrlichen   Abende   und   die   milden   bis   hohen   (nicht:   heißen)   Temperaturen   laden natürlich   dazu   ein,   den   Abend   draußen   zu   verbringen.   Dabei   kann   man   nicht   nur   sein Getränk   genießen,   sondern   auch   ein   sommerliches   Naturschauspiel.   Die   Glühwürmchen   sind los. Alleine der Name hat bereits etwas märchenhaftes an sich. Doch    abseits    der    Glühwürmchenfantasien    sind    es    erstaunliche    Lebewesen    mit    einem besonderen   Lebenszyklus.   Sie   wachsen   als   Larven   in   einem   mehrjährigen   Lebenszyklus heran,   um   nach   einer   ein-   bis   zweiwöchigen   Puppenphase   zu   schlüpfen.   Das   ähnelt   den Entwicklungsstadien   der   Hirschkäfer,   die   ebenfalls   als   Larven   3   bis   sogar   7   Jahre   ver- bringen.
ACHTUNG: Dieser Artikel enthält folgende Ausdrücke:
Überhaupt   ist   das   ein   Merkmal   der   Coleoptera:   Die   Larven   benötigen   für   ihre   Entwicklung oft   mehrere   Jahre,   die   Imagines   leben   aber   nur   kurz   und   sterben   schon   bald   nach   der Paarung   und   der   Eiablage.   Viele   Käferarten   fressen   in   dieser   Zeit   auch   nichts   mehr.   Das Larvenstadium   ist   das   einzige,   in   welchem   der   Käfer   wächst,   deswegen   entscheiden   die vorgefundenen   Bedingungen   über   die   spätere   Größe   der   erwachsenen   Käfer.   Dabei   spielt auch     das     Futterangebot     eine     große     Rolle:     Die     Raupen     der     Glühwürmchen     sind hervorragende   Schneckenjägerinnen.   Nach   einem   Giftbiss   werden   die   Schnecken   verspeist, auch   ein   Schneckenhaus   schützt   davor   nicht.   Diese   Bedingungen   können   wir   in   unserem Garten bieten. Einmal   geschlüpft,   gilt   es   in   der   kurzen   Zeitspanne   einen   Partner   zu   finden.   Dafür   stehen zwei    bis    vier    Wochen    zur    Verfügung.    Hier    kommt    das    Leuchten    ins    Spiel:    Durch    den biochemischen   Vorgang   machen   die   flugunfähigen   Weibchen   auf   Halmen   sitzend   auf   sich aufmerksam   und   laden   so   zum   Rendezvous   ein.   Nach   der   Paarung   und   Eiablage   ist   das   kurze Leben   der   erwachsenen   Glühwürmchen   dann   auch   schon   wieder   vorbei.   Aber   nicht   nur   die paarungsbereiten   Erwachsenen   leuchten,   an   besonders   dunklen   Stellen   sind   auch   die   nur kurz   dauernden   Leuchtsignale   der   Larven   zu   erkennen.   Das   Leuchten   entsteht   bei   der Umwandlung    von    Luziferin    mittels    Sauerstoff    in    Oxyluziferin.    Der    dazu    notwendige Katalysator    ist    das    Ferment    Luziferase.    Sogar    die    frisch    abgelegten    Eier    sollen    Licht aussenden.   Entsprechende   Versuche   haben   gezeigt,   dass   auch   Extrakte   aus   den   Käfern   oder Brei    aus    zerdrückten    Tieren    noch    einige    Zeit    luminieren.    Damit    erklärt    sich    die Beobachtung,   daß   Frösche,   die   viele   Leuchtkäfer   gefressen   haben,   zu   leuchten   beginnen. (Aus: www.homoeopathiaviva.de)
NACH OBEN NACH OBEN
Das     Glühwürmchen     hat     seit     jeher     die Menschen   fasziniert   und   in   seinen   Bann   ge- zogen.   Es   ist   fast   wie   ein   lebendiger   Sternen- himmel    im    eigenen    Garten.    Mit    den    ent- sprechenden   Getränken   kann   dies   schon   die Phantasie anregen. Dieses   Männchen   hat   aber   nicht   mehr   lange zu   leben,   seine   natürliche   Funktion   hat   es hoffentlich    für    den    Bestand    der    nächsten Generationen bereits erfüllt.
Die   Lebensräume   der   Glühwürmchen,   bei   uns   hauptsächlich   vertreten   durch   Lamprohiza splendidula   -   der   kleine   Leuchtkäfer,   sind   gut   strukturiert   und   natürlich   nicht   zu   stark bewirtschaftet.   Sie   bewohnen   Gebüsche,   Waldränder,   Bahnböschungen,   Trockenwiesen   oder Weinberge.    Sie    brauchen    Rückzugsorte    ebenso    wie    einen    Platz    zum    sommerlichen Anbandeln.   Wer   Glühwürmchen   im   Garten   fördern   möchte,   sollte   für   Abwechslung   sorgen   Sträucher,   wilde   Ecken   mit   Wildkräutern,   ein   paar   Wiesenkanten   rund   um   Bäume.   Pestizide, chemische   Mineraldünger,   der   Einsatz   von   Motorsensen   oder   zu   viel   abendliche   Beleuchtung machen   den   Leuchtkäfern   hingegen   das   Leben   schwer.   Deswegen   kann   man   durch   das Vorkommen der Käfer auf eine intakte Umwelt schließen. Aber das ist bei vielen Tieren so … Hauptgruppe: Tier Familie: Lampyridae - Leuchtkäfer Globuli Auch   in   der   Homöopathie   wird   der   kleine   Leuchtkäfer   gerne   verwendet.   Zerrieben   und zerstampft.   Beispielsweise   bei   Verschreibungs hypothesen    laut   der   Fachzeitschrift   Homoeo- pathia   viva,   wie:   Beschwerden   durch   Schock   beim Anblick   eines   Unfalls,   Beschwerden   durch eine   Unfallsituation,   bei   der   man   nicht   helfen   konnte.   Ängstlichkeit   nach   Erleben   eines Unfalls,   z.B.   Angst,   mit   dem   Fahrstuhl   abzustürzen.   Beschwerden   nach   einem   Unfall,   bei dem   man   möglicherweise   eingeklemmt   war,   bei   dem   man   einen   Körperteil   verloren   hat,     das   Gesicht   entstellt   wurde.   Bei Angst   im   Dunkeln,   vor   Gewalt,   vor   Insekten   (!!!).   Verlangen nach Licht. Und bei Verlangen nach „reality“-TV-Unfall-Serien oder Horrorfilmen … .   Da   ist   noch   eine   Hand,   die   ist   auch   abgeschlagen   worden   und   liegt   da.   Sie   bewegt   sich und   fasst   den   Kopf   bei   den   Haaren   und   zuckt   mit   ihm   hin   und   her   und   versucht,   den   Kopf wieder   aufzusetzen   auf   den   Körper.“   Aus   dem   Traum   eines   Teilnehmers   der   Kopfkissen- prüfung. Die   Teilnehmer   eines   Homöopathie-Kurses   in   Deutschland   erhielten   mehrere   Globuli   der 30sten   Potenz   von   Lampyridae   in   einem   Plastiktütchen   (Snap-Pack)   zugeschickt.   Für   jenen Teilnehmer,   der   den   oben   angeführten   Traum   schildert,   wurde   ein   männliches   Exemplar   zur C3   zerrieben   und   dann   in   Einglasmethode   eine   30er   Potenz   hergestellt   und   damit   Globuli befruchtet.   Die   Teilnehmer   sollten   sich   das   Mittel   für   zwei   Nächte   ins   Kopfkissen   legen   und ihre   Träume   notieren.   Keinem   war   das   Mittel   bekannt.   Wenn   das   nicht   Angst   vor   bösen Träumen auslöst …